Unter Verschleiß versteht man die natürliche Abnutzung von Fahrradteilen, die durch den normalen Gebrauch entsteht. Jedes Fahrradteil ist beim Fahren verschiedenen Kräften, Witterungseinflüssen und Reibung ausgesetzt – dadurch nutzen sich bestimmte Komponenten mit der Zeit ab und müssen regelmäßig überprüft, gepflegt oder ersetzt werden.
Typische Verschleißteile am Fahrrad
Zu den Teilen, die am häufigsten von Verschleiß betroffen sind, gehören:
-
Kette: längt sich mit der Zeit und kann bei Nichtaustausch Ritzel und Kettenblätter beschädigen
-
Kassette und Kettenblätter: nutzen sich zusammen mit der Kette ab
-
Bremsbeläge: reiben sich durch den Kontakt mit der Felge oder Bremsscheibe ab
-
Reifen: verlieren Profil oder zeigen Risse
-
Bowdenzüge und Hüllen: können schwergängig werden oder reißen
-
Lager (z. B. Tretlager, Naben, Steuersatz): laufen nicht mehr rund oder bekommen Spiel
Wodurch Verschleiß beeinflusst wird
Der Grad des Verschleißes hängt von mehreren Faktoren ab:
-
Häufigkeit und Art der Nutzung (z. B. Alltagsrad vs. Sporteinsatz)
-
Pflege und Wartung (regelmäßiges Reinigen, Schmieren, Nachstellen)
-
Witterungseinflüsse (z. B. Regen, Schmutz, Streusalz)
-
Fahrweise (kräftiges Treten, Schalten unter Last etc.)
Wichtig
Verschleiß ist kein Garantiefall, da er zur normalen Nutzung dazugehört. Eine regelmäßige Wartung hilft jedoch, den Verschleiß zu reduzieren und die Lebensdauer deines Fahrrads deutlich zu verlängern.
Hinweis:
Gerne können Sie unseren mobilen Bikeservice zur Reparatur beauftragen. Die Kosten für Arbeitszeit und Ersatzteile sind in diesen Fällen von Ihnen zu tragen.
Die Rundumschutz-Leistung dagegen umfasst Reparaturen, die u.a. durch einen Verkehrsunfall, Sturz, Ungeschicklichkeit oder Einwirkung durch Dritte entstanden sind. Die Erneuerung von Verschleißteilen ist im Rahmen der Rundumschutz-Leistung nicht abgedeckt.
Kommentare
0 Kommentare
Zu diesem Beitrag können keine Kommentare hinterlassen werden.